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Wie man die richtigen Schlüsse aus den Finanz-Kennzahlen seiner Lieferanten zieht – oder die Notbremse.

Unsichere Märkte, verschärfte Wettbewerbsbedingungen und eine schwankende Auftragslage sind nur einige Risikofaktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens negativ beeinflussen können. Eines der größten Gefahrenpotenziale aus Sicht des Einkaufs birgt vor allem die Abhängigkeit von Schlüssellieferanten: Fällt ein A-Lieferant kurzfristig aus, kann durch die engen Verknüpfungen mit dem Lieferantennetzwerk auch die eigene Supply Chain sehr rasch unter Druck geraten.

Unvorhergesehene Ereignisse wie Naturkatastrophen entziehen sich jeglicher Kontrolle, einen Lieferantenausfall aufgrund einer nicht vorhergesehenen Zahlungsunfähigkeit hat jedoch der Einkauf zu verantworten. Aber sind Insolvenzen wirklich unvorhersehbar? Oder werden sie oft übersehen, weil dem Einkauf das Wissen und die Möglichkeiten fehlen, Lieferantenrisiken systematisch zu monitoren und in ihre Risikoanalysen einzubeziehen?

1 + 1 = Sicherheit

Die Absicherung von Lieferantenausfällen ist ein Dauerbrenner in jedem strategischen Einkauf. Die wenigsten Unternehmen setzen jedoch bereits durchgängige Scoring-Modelle für das Risikomanagement ein, um die Unternehmenssituation ihrer Lieferanten entlang der Supply Chain zu monitoren und zu bewerten. Veränderungen sind oftmals ein erstes Indiz für ernsthafte wirtschaftliche Probleme eines Zulieferers. Aktuelle und objektive Informationen über bestehende und potenzielle Lieferanten sind daher die Basis für jedes professionelle Risikomanagement.

Um hohe Folgekosten durch Fehlinvestitionen zu vermeiden, sollten mögliche Bedrohungen daher im besten Fall bereits bei der Lieferantenauswahl erkannt und bewertet werden. Einer der etabliertesten Anbieter von Scoring-Modellen und Finanzdaten ist Bisnode, der als größter Partner von Dun & Bradstreet zum weltweiten D&B Netzwerks (D&B WWN) gehört. Das Unternehmen bietet auch Informationen und Lösungen für die frühzeitige Identifizierung von Lieferanteninsolvenzen, die speziell für die Anforderungen des Einkaufs ausgerichtet sind. Einkäufer können damit regelmäßig den Finanzstatus ihrer Zulieferer überprüfen und das Risiko minimieren, dass ein Lieferant ausfällt.

360°-Lieferanten-Cockpit

Geeignete Kennzahlen für die Risikoanalyse sind dabei aussagekräftig sowie für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar und unverzichtbarer Bestandteil jedes 360°-Lieferanten-Cockpits. Die übersichtliche Darstellung interner und externer Lieferantendaten auf einem Portal unterstützt Einkäufer dabei, die finanzielle Situation der Lieferanten immer im Blick zu haben. Denn letzten Endes ist es entscheidend, dass der Einkauf die Risiken nicht nur erkennen sondern auch rechtzeitig die richtigen Schlüsse daraus ziehen kann − oder die Notbremse!

POOL4TOOL-User haben durch eine exklusive Kooperation mit Bisnode die Möglichkeit, ausgewählte Informationsdienste bei Bedarf direkt in ihr Lieferanten- und Risikomanagement zu integrieren und für strategische Entscheidungen im Einkauf zu nutzen, etwa im Lieferantenfreigabe- oder Bewertungsprozess. Damit haben sie online Zugriff auf detaillierte B2B Unternehmens-
und Finanzinformationen zu mehr als 4,7 Mio. deutschen, 25 Mio. europäischen sowie zu 200 Millionen Unternehmen weltweit. Standardisierte Schnittstellen garantieren eine schnelle und einfache Anbindung der Mehrwertinformationen von Bisnode an POOL4TOOL.

Die Partnerschaft ist ausgerichtet auf folgende Prozesse: 

  • Die Basisdaten neuer Lieferanten werden bereits bei der Registrierung überprüft. Daher wird eine eindeutige Identifizierung des Lieferanten mit der D-U-N-S® Nummer ermöglicht, sodass Inkonsistenzen reduziert werden und somit die Stammdatenqualität verbessert wird.
  • Ebenso kann im Registrierungsprozess bereits die Finanzsituation eines Lieferanten auf Basis der Bisnode-Daten überprüft werden. Erfüllt der Bewerber die Anforderungen nicht, schließt ihn das System automatisch von jeder weiteren Bearbeitung aus. Damit wird vermieden, dass der Einkauf eine Geschäftsbeziehung mit einem finanziell gefährdeten Zulieferer eingeht. Das Ausfallrisiko wird somit minimiert.
  • Eine permanente Überwachung des finanziellen Status in einem Frühwarnsystem empfiehlt sich bei jedem A-Lieferanten. Damit kann der Einkauf Trends im Zahlungsverhalten und der finanziellen Situation erkennen. Flexible Workflows warnen dabei automatisch bei negativen Tendenzen.
  • Über die Global Ultimate D-U-N-S® Nummer kann ein ganzheitliches Bild im Lieferantenportfolio dargestellt werden. Damit sind Rückschlüsse auf die zugehörigen Lieferanten möglich und Konzernverflechtungen werden deutlich. Ebenso können Bündelungseffekte erzielt werden, indem alle Beziehungen zum Mutterkonzern transparent und entsprechend nutzbar gemacht werden.